SoSe 2021 Wasser in den Internationalen Beziehungen

Sommersemester 2021

SoSe 2021 Wasser in den Internationalen Beziehungen

WILKOMMEN ZUM OLAT-KURS

Wasser in den Internationalen Beziehungen 
(Sommersemester 2021)

von Dr. Sebastian Biba

Achtung: Blockseminar (Termine beachten!)

 

1. Blocksitzung 08.07.2021 (9-17 Uhr)

2. Blocksitzung 15.07.2021 (9-17 Uhr)

3. Blocksitzung 22.07.2021 (9-17 Uhr)

 

 

Nach erfolgreicher Registrierung über QIS/LSF - bitte Einschreibung über den Button "Einschreibung" links. Der Einschreibezeitraum wird Ihnen per Mail mitgeteilt.

 

Link zu QIS/LSF

 

Fortgeschrittene Veranstaltung (BA)

Kommentar/Inhaltsbeschreibung

Wasser ist der Quell allen irdischen Lebens; es erfüllt eine ganze Reihe von Aufgaben, die wesentlich für die menschliche Existenz sind. So ist Wasser essentiell unter anderem für Konsum, Nahrungsmittelproduktion, Energiegewinnung, Gesundheitswesen, Transport und Umweltschutz. Allerdings kommt Wasser immer mehr in Bedrängnis: In vielen Teilen der Welt steht immer weniger Wasser zur Verfügung, obgleich immer mehr davon benötigt wird. Die Gründe für diesen ungünstigen Doppel-Trend sind vielschichtig, liegen aber insbesondere in Übernutzung und Verschmutzung bspw. durch Bevölkerungsexpansion, Urbanisierung, Wirtschaftswachstum oder Umweltzerstörung. Künftig spielt auch der Klimawandel eine immer größere Rolle.

Aus Sicht der Internationalen Beziehungen stellt sich jedoch ein weiteres zentrales Problem. Die allermeisten Staaten auf der Welt teilen Wasserressourcen (Flüsse, Seen, Grundwässer) mit Nachbarstaaten. Internationales Recht zur Regulierung der gemeinschaftlichen Nutzung solcher grenzüberschreitender Wasserressourcen ist jedoch nicht sonderlich stark ausgeprägt. Dies bedeutet, dass es insbesondere zu einer Frage der internationalen Politik und Diplomatie wird, ob Verträge und Institutionen zu gemeinsamem Wassermanagement ins Leben gerufen werden. Hier scheiden sich nun aber die Geister: Während einige gemeinsame Wasserressourcen als enormen zwischenstaatlichen Konfliktherd einstufen, sehen andere sie als Friedensstifter.

Dieser Kurs wird sich nach einigen theoretisch-konzeptionellen Vorüberlegungen diverse Fallbeispiele aus dem asiatischen Raum sowie aus anderen Weltregionen herausgreifen, um unter anderem folgende Fragen zu erörtern: Was sind die vornehmlich auftretenden zwischenstaatlichen Probleme im Falle grenzüberschreitender Wasserressourcen? Unter welchen Umständen ist Konflikt/Kooperation (besonders) wahrscheinlich? Und warum arbeiten manche Institutionen zu gemeinsamem Wassermanagement effektiver als andere?

 

Voraussetzungen 

Zielgruppe:

BA Politikwissenschaft & Lehramt Politik & Wirtschaft

Die Veranstaltung richtet sich an Bachelor- und Lehramts-Studierende. Bereitschaft zur regelmäßigen Lektüre englischsprachiger Texte wird vorausgesetzt.

Maximale Teilnehmerzahl: 60

 

Leistungsnachweis:

Scheinerwerb:

Nachweis aktiver Teilnahme:

Regelmäßige aktive Teilnahme (Nachweis durch persönliche Unterschrift in der Anwesenheitsliste) und Referat oder Essay.

Leistungsnachweis:

Zusätzlich erfolgreiches Verfassen einer Seminararbeit (10-15 Seiten), einzureichen bis (Datum folgt).
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