Sommersemester 2022

Antifaschismus

Übung: Antifaschismus. Geschichte, Bewegung, und Politik.

Der Begriff des Antifaschismus war in der Vergangenheit und ist auch aktuell im öffentlichen und politischen Diskurs präsent. Doch was ist unter Antifaschismus – als politisches Schlagwort, als soziale Bewegung und als historisches Phänomen – zu verstehen?

Die Übung legt den Fokus auf Antifaschismus als politische und kulturelle Bewegung, die in den 1920er-Jahren als Position gegen den Faschismus und den Nationalsozialismus entstand. Wer waren die Akteurinnen und Akteure, in welchen Ländern waren sie aktiv, wie hat sich die Zusammensetzung über die Zeit verändert? Zugleich soll das Fortleben des Antifaschismus als Begriff und als Bewegung nach 1945 bis in die Gegenwart untersucht werden. Die Bedeutung der Überlebendenverbände sowie der politischen Großwetterlage des Kalten Kriegs wird in den Blick genommen. Anschließend an neueste Forschungen verfolgt die Übung eine transnationale und geschlechterhistorische Perspektive auf die Geschichte des Antifaschismus.

 

Ziel ist es, den Begriff des Antifaschismus als Schlagwort und soziale Bewegung historisch einordnen zu können, sowie das wissenschaftliche Arbeiten mit Texten und den quellenkritischen Umgang mit ausgewählten Archivmaterialien am Beispiel des Themas zu üben.

 

Literatur:

Kasper Braskén/David Featherstone/Nigel Copsey (Hg.): Anti-Fascism in a Global Perspective Transnational Networks, Exile Communities, and Radical Internationalism, Abingdon/New York 2021.

Hugo García/Mercedes Yusta/Xavier Tabet/Christina Clímaco (Hg.): Rethinking Antifascism. History, Memory and Politics, 1922 to the present, New York/Oxford 2016.

Transnational Anti-Fascism: Agents, Networks, Circulations, Contemporary European History, 25 (2016) [4].

Legacies of Antifascism, New German Critique 67 (1996).

 

 

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