22. Juni 1941: Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion

Wintersemester 2021 / 2022 22. Juni 1941: Der deutsche Überfall auf die Sowjetunion

Dr. Jörg Osterloh

Übung, 27. Oktober 2021 bis 16. Februar 2022, mittwochs, 14–16 Uhr

 

Am 22. Juni 1941 begann das »Unternehmen Barbarossa«, der Angriff von mehr als drei Millionen Soldaten der Wehrmacht, unterstützt von rund 600.000 Mann aus verbündeten Staaten wie Ungarn und Italien, auf die Sowjetunion. Der »Vernichtungskampf« hatte das Ziel, »Lebensraum« zu erobern und mit dem »jüdisch-bolschewistischen« System der Sowjetunion den ideologischen Hauptfeind des Nationalsozialismus auszuschalten.

Die Übung konzentriert sich auf die Entwicklung des Jahres 1941 und befasst sich unter anderem mit der militärischen und wirtschaftlichen Vorbereitung des Überfalls auf die Sowjetunion, der nationalsozialistischen Kriegspropaganda, dem Schicksal der Millionen Rotarmisten, die in deutsche Gefangenschaft gerieten, dem Los der Zivilbevölkerung unter deutscher Besatzung, und dem systematischen Massenmord an den sowjetischen Jüdinnen und Juden. Daneben sollen aber auch die Reaktion der sowjetischen Führung auf den Überfall und die Versuche der Roten Armee, den deutschen Vormarsch zum Stoppen zu bringen, behandelt werden.

Voraussetzung für den Scheinerwerb sind die Bereitschaft zur Analyse einer der zur Verfügung gestellten Quellen im Rahmen eines Kurzreferats (und gegebenenfalls einer schriftlichen Ausarbeitung hierzu) sowie die Anfertigung einer Rezension eines Buches zum Thema.

 

Einführende Literatur: Richard Overy, Russlands Krieg. 1941–1945, 2. Aufl., Reinbek 2003; Christian Hartmann u.a. (Hrsg.), Der deutsche Krieg im Osten 1941-1944. Facetten einer Grenzüberschreitung, München 2009; Christian Hartmann, Wehrmacht im Ostkrieg. Front und militärisches Hinterland 1941/42, 2. Aufl., München 2010.

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