Die Regulierung von künstlicher Intelligenz: Chancen und Grenzen

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Sommersemester 2022

Die Regulierung von künstlicher Intelligenz: Chancen und Grenzen

In den letzten zwanzig Jahren wurden große Fortschritte bei der alltäglichen Anwendung automatisierter Systeme erzielt. Modelle, die auf KI und ihren Algorithmen beruhen, sind zunehmend Teil des täglichen Lebens der Menschen. Die Art und Weise, wie die unendlich vielen Internetinhalte dem Nutzer präsentiert und aufgelistet werden, Sprachsteuerung von Software, Gesichtserkennung, autonomes Fahren, autonome Häuser und vieles mehr sind Beispiele dafür, wie automatisierte Systeme und ihre Algorithmen das Leben der Menschen beeinflussen. Ökonomische Bereiche wie Luftfahrt, Gesundheitswesen, Werbung und andere sind davon betroffen.

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Präsenz KI-gestützter automatisierter Systeme und ihres Einflusses auf das gesellschaftliche Leben wendet sich die internationale Debatte mehr und mehr Modellen zur Regulierung künstlicher Intelligenz zu, die auf den Schutz der Rechte des Einzelnen abzielen. In diesem Kontext der globalen Debatte stellt der Verordnungsvorschlag der Europäischen Kommission von 2021 für einen KI-Regulierungsrahmen als erster Rechtsrahmen für KI in der Welt dar und hat die globale Debatte über das am besten geeignete Modell zur Regulierung des Themas maßgeblich beeinflusst.

Das vorliegende Kolloquium widmet sich dem Thema der künstlichen Intelligenz vor dem Hintergrund der aktuellen Debatte und ihre mögliche Regulierung. Es möchte die Chancen und Grenzen von Regulierung ausloten und dabei auch Aspekte des Verständnisses von künstlicher Intelligenz und ihrer Auswirkungen auf die Gesellschaft aus interdisziplinärer Sicht in den Blick nehmen.

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