König – Kaiser – Papst. Die Päpste in „Kirche und Welt“ ...
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König – Kaiser – Papst. Die Päpste in „Kirche und Welt“ von Gregor VII. bis Bonifaz VIII. (Vorlesung)
LEITUNG: Prof. Dr. Ernst-Dieter Hehl
TERMIN: Fr 12:00–14:00 Uhr; entfällt am 21.04.2023!
RAUM: H II (Hörsaalgebäude Campus Bockenheim)
FORMAT: Präsenzveranstaltung
Seit der Mitte des 11. Jahrhunderts setzen die Päpste ihren primatialen Anspruch in der lateinischen Kirche durch und gewinnen eine zentrale Bedeutung in der Politik. Der Ausbau der päpstlichen Kurie (Kardinalkolleg, Finanz- und Legatenwesen) und die Laterankonzilien zählen zu den innerkirchlichen Prozessen. Konflikte mit Herrschern (wie Heinrichs IV. Gang nach Canossa 1077 oder die Absetzung Friedrichs II. 1245) sowie die Kreuzzüge spiegeln die politische Rolle der Päpste. Besonders deutlich haben Gregor VII. (1073–85), Innozenz III. (1198–1216) und Bonifaz VIII. (1294–1303) die päpstlichen Ansprüche formuliert, deren Durchsetzung jedoch abhängig von den Zeitverhältnissen blieb.
LITERATUR:
- Herbers, Klaus: Geschichte des Papsttums im Mittelalter, Darmstadt 2012
- Borgolte, Michael: Europa entdeckt seine Vielfalt 1050–1250, Stuttgart 2002