Der Wandel des Menschenbildes im modernen Theater
Der Wandel des Menschenbildes im modernen Theater
LEITUNG: Astrid Hennies
TERMIN: Di 14:00–16:00 Uhr
RAUM: H4, Campus Bockenheim
VERANSTALTUNGSFORM: Vorlesung mit Seminarteil, Präsenzveranstaltung
Die Bilder vom Menschen, die das Theater zeigt, sind stets geprägt von dem historischen und sozialen Umfeld der eigenen Zeit. Je nach den Zeitumständen wandelt sich das Menschenbild. Welches sind die Bedingungen für diesen Wandel? Jahrhundertelang war das Leitbild des abendländischen Menschen geformt von der Bindung unserer Kultur an Antike und Christentum, das den Menschen in seiner Abhängigkeit von Gott dachte. Im Verlauf der Moderne verloren diese Bindungen immer mehr an Bedeutung. Gibt es so etwas wie den archimedischen Punkt, an dem die historischen Ausprägungen zu einem Wandel führten? Welche Ursachen waren verantwortlich? Gibt es ein exemplarisches heutiges Modell des Menschen auf der Bühne? Diese Fragen stellen wir in gemeinsam besuchten Vorstellungen.
LITERATUR
• Baumann, Zygmunt: Moderne und Ambivalenz. Das Ende der Eindeutigkeit, Frankfurt 1995