Die Berliner Moderne
Die Berliner Moderne
LEITUNG: Dr. Michael Schwidtal
TERMIN: Fr 12:00–14:00 Uhr
RAUM: SH 0.104, Campus Westend
VERANSTALTUNGSFORM: Seminar, Präsenzveranstaltung
Berlin wird 1871 Hauptstadt des Deutschen Reiches und bald eine europäische Industriemetropole. Diese rasante Entwicklung verleiht auch ihrem literarischen Leben Dynamik. Wir lesen zuerst „Die schönste Stadt der Welt“ des Industriellen und Politikers Walter Rathenau, „Die Krisis“ des Publizisten Maximilian Harden und „Die Großstädte und das Geistesleben“ des Soziologen Georg Simmel. Es folgen Autoren des literarischen Naturalismus. Im Mittelpunkt aber stehen die expressionistischen Dichter Else Lasker-Schüler, Alfred Döblin, Gottfried Benn und Georg Heym. Sie ahnen wie manche ihrer Kollegen in Kabarett und Theater, Architektur und Kunst, was bevorsteht: der Untergang eines Kontinents, der alten Welt. Die Texte sind in der unten angegebenen Anthologie enthalten.
LITERATUR
• Schulte, Jürgen & Sprengel, Peter (Hg.): Die Berliner Moderne. 1885-1914, Stuttgart 1987