Seminar: Machtentfaltung und Inszenierung des Papsttums im Wandel der Zeit
Zeit und Ort: 15.-16. Juli 2026, RuW 4.101 sowie 02.-06. November 2026, Rom
Vorbesprechung: 12. Februar 2026, 10-12 h, RuW 2.101
Zuordnung: Schwerpunktbereich 3 (Grundlagen des Rechts, Nebenfachstudierende). Die Veranstaltung ist für Studierende ohne Zwischenprüfung zum Leistungsnachweis für das Schwerpunktbereichsstudium geöffnet. Wahlweise kann der Leistungsnachweis auch als Teilleistung zur Zwischenprüfung erbracht werden. Das Seminar ist außerdem für Studierende der Fachbereiche 6, 7 und 8 geöffnet.
Programm: Die Päpste waren über Jahrhunderte hinweg zentrale Akteure innerhalb der europäischen Geschichte. Dabei gelang es ihnen, ausgehend von ihrer Funktion als Bischöfe von Rom einen Herrschaftsanspruch im doppelten Sinne zu entfalten: Das Primat des Papsttums über die Kirche und die „Aufsichts- und Korrekturfunktion“ (Volker Reinhardt) über die weltlichen Potentaten der Christenheit als Mittler zwischen Gott und Mensch. Das Seminar versucht, Machtentfaltung und Inszenierung des Papsttums insbesondere mit den Mitteln des Rechts zu ergründen. In einem ersten Schritt ist geplant, wichtige (rechtshistorische) Stationen der Papstgeschichte in einem Seminar in Frankfurt zu eruieren, um den Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen ersten Einstieg in das Thema zu ermöglichen. In einem zweiten Schritt wird eine gemeinsame Exkursion der Teilnehmer nach Rom stattfinden, im Zuge derer die Machtentfaltung der Päpste an ausgewählten Stätten vor Ort studiert werden soll. Angedacht sind hier Vorträge der Teilnehmenden zu einem ausgewählten Thema. Zudem ist ein Besuch und eine Führung durch die Vatikanischen Archive geplant.
Lateinkenntnisse werden nicht erwartet. Aufgrund der Exkursion sind die Plätze begrenzt.
Leistungsnachweis: Mündliche Mitarbeit, Präsentation in Frankfurt, Seminararbeit, Vortrag in Rom
Auskunft erteilt: Herr Dr. Kevin Kulp (kulp@jur.uni-frankfurt.de)