Wahnsinn und Weiblichkeit in der deutschen Literatur

Sommersemester 2026 Wahnsinn und Weiblichkeit in der deutschen Literatur

Wahnsinn und Weiblichkeit in der deutschen Literatur

LEITUNG: Claudia Alsleben-Baumann
TERMIN: Do 12:00–14:00 Uhr
VERANSTALTUNGSFORM: Onlineseminar, Onlineveranstaltung

Die Pathologisierung des Weiblichen begegnet uns über Jahrhunderte hinweg eigens in der deutschen Literaturgeschichte – sei es als Femme Fragile oder Fatale, unterstellte Affinität zu Wahn, allgemeinem „Nervenleiden“ und Melancholie, emotionsgeladener Traumwelt, übersteigertem Sexualtrieb oder anarchischer Unstrukturiertheit – eben in Differenz zu Normen der als rein männlich erklärten Vernunft. Dieses Seminar beleuchtet in einem Rekurs auf Platon, Aristoteles und Descartes Ansätze einer Umdeutung von Weiblichkeit, psychiatrische, soziale und rechtliche Aspekte der (Selbst-)Wahrnehmung sowie Fächer übergreifende Reflexionen zu Genese, Aufbegehren und Sieg über tradierte Stereotypen.

LITERATUR
•  Prade-Weiss, Juliane: Wahnsinn und Weiblichkeit in der Tragödie.  In: Küchenhoff, Joachim u.a. (Hg.): Wahn.Sinn, Würzburg 2023

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