Von der Negritude zum Afropolitismus

Sommersemester 2026 Von der Negritude zum Afropolitismus

Von der Negritude zum Afropolitismus

LEITUNG: Almut Seiler-Dietrich
TERMIN: Do 12:00–14:00 Uhr
RAUM: PEG 1.G 092  Campus Westend
VERANSTALTUNGSFORM: Seminar, Präsenzveranstaltung

Wie reagiert die subsaharische Literatur auf Kolonialismus, Rassismus und Globalisierung? Was verbindet die Négritude-Bewegung der 1930er Jahre und den antikolonialen Roman der 1950er mit dem Afropolitismus, der heute globale Zugehörigkeiten hinterfragt? Wir lesen Gedichte, Romane und Essays von Aimé Césaire und L.S. Senghor über Mongo Beti bis Ngugi wa Thiong’o, schauen auf die Autoren und Autorinnen der Diaspora, die Afrikas Platz in der Welt beleuchten, wie etwa Patrice Nganang und Sefi Atta, und untersuchen, wie Literatur Protest, Selbstbehauptung und Zukunftsvisionen gestaltet. Im Seminar wird mit deutschen Übersetzungen gearbeitet. 

LITERATUR
•  Riesz, János: Léopold Sédar Senghor und der afrikanische Aufbruch im 20. Jahrhundert, Wuppertal 2006 
•  Mabanckou, Alain & Waberi, Abdourahman: Der Puls Afrikas. Eine Liebeserklärung von A bis Z, Ditzingen 2022 

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