SoSe20_Wasser in den Internationalen Beziehungen

Sommersemester 2020

SoSe20_Wasser in den Internationalen Beziehungen

WILKOMMEN ZUM OLAT-KURS

Wasser in den Internationalen Beziehungen 
(Sommersemester 2020)

von Dr. Sebastian Biba

 

Dieser Kurs wird nicht als Präsenzseminar, sondern digital über OLAT angeboten. Teilnahmebegrenzungen bleiben bestehen.
 
Alle TeilnehmerInnen hören sich bitte in einem ersten Schritt eine kurze Audiodatei des Dozenten an, die linker Hand unter "Kursinhalt" > "Materialien" zu finden ist."
 
Anschließend studieren alle TeilnehmerInnen bitte aufmerksam das Dokument “Kursübersicht”, das sämtliche wesentlichen Informationen zu Organisation und Inhalt des Seminars enthält und ebenfalls auf der linken Seite unter „Kursinhalt“ > „Materialien“ zu finden ist.

 

 

Bitte Einschreibung über den Button "Einschreibung" links.

 

Link zu LSF

 

Fortgeschrittene Veranstaltung (BA)

Kommentar/Inhaltsbeschreibung

Wasser ist der Quell allen irdischen Lebens; es erfüllt eine ganze Reihe von Aufgaben, die wesentlich für die menschliche Existenz sind. So ist Wasser essentiell unter anderem für Konsum, Nahrungsmittelproduktion, Energiegewinnung, Gesundheitswesen, Transport und Umweltschutz. Allerdings kommt Wasser immer mehr in Bedrängnis: In vielen Teilen der Welt steht immer weniger Wasser zur Verfügung, obgleich immer mehr davon benötigt wird. Die Gründe für diesen ungünstigen Doppel-Trend sind vielschichtig, liegen aber insbesondere in Übernutzung und Verschmutzung bspw. durch Bevölkerungsexpansion, Urbanisierung, Wirtschaftswachstum oder Umweltzerstörung. Künftig spielt auch der Klimawandel eine immer größere Rolle.

Aus Sicht der Internationalen Beziehungen stellt sich jedoch ein weiteres zentrales Problem. Die allermeisten Staaten auf der Welt teilen Wasserressourcen (Flüsse, Seen, Grundwässer) mit Nachbarstaaten. Internationales Recht zur Regulierung der gemeinschaftlichen Nutzung solcher grenzüberschreitender Wasserressourcen ist jedoch nicht sonderlich stark ausgeprägt. Dies bedeutet, dass es insbesondere zu einer Frage der internationalen Politik und Diplomatie wird, ob Verträge und Institutionen zu gemeinsamem Wassermanagement ins Leben gerufen werden. Hier scheiden sich nun aber die Geister: Während einige gemeinsame Wasserressourcen als enormen zwischenstaatlichen Konfliktherd einstufen, sehen andere sie als Friedensstifter.

Dieser Kurs wird sich nach einigen theoretisch-konzeptionellen Vorüberlegungen diverse Fallbeispiele aus dem asiatischen Raum sowie aus anderen Weltregionen herausgreifen, um unter anderem folgende Fragen zu erörtern: Was sind die vornehmlich auftretenden zwischenstaatlichen Probleme im Falle grenzüberschreitender Wasserressourcen? Unter welchen Umständen ist Konflikt/Kooperation (besonders) wahrscheinlich? Und warum arbeiten manche Institutionen zu gemeinsamem Wassermanagement effektiver als andere?

 

Kursplan/Syllabus

Datum Thema

21.04. Einführung

28.04. Globale Wasserkrise + Wasser als Konfliktherd

05.05. Wasser als Kooperationsstifter

12.05. Zusammenspiel von Konflikt und Kooperation als Interaktion

19.05. Das zentrale Problem der Wasserknappheit (in Verbindung mit Klimawandel)

26.05. Fallstudie Zentralasien

02.06. Dammbau in internationalen Flüssen

09.06. Lösung oder Hindernis: Macht und Hegemonie

16.06. Fallstudie Nil

23.06. Internationales Wasserrecht

30.06. Fallstudie Indus

07.07. Die Rolle von Institutionen: Ein Blick auf „River Basin Organizations“

14.07. Fallstudie Rhein + Fazit/Zusammenschau

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