Expressionismus: Revolution und Groteske

Sommersemester 2026 Expressionismus: Revolution und Groteske

Expressionismus: Revolution und Groteske

LEITUNG: Thomas Amos
TERMIN: Mo 10:00–12:00 Uhr
VERANSTALTUNGSFORM: Onlineseminar, Onlineveranstaltung

Der Expressionismus, der als künstlerische Strömung in Deutschland von etwa 1910 bis zu den frühen 1920er Jahren in der Literatur wie auch in der Bildenden Kunst vorherrscht, versteht sich als Ausdruckskunst mit dezidiert politisch-künstlerischem Anspruch, als Avantgarde, die durch Übersteigerung, Verzerrung, Verfremdung wirkt. Weitere zentrale Begriffe sind: Revolution und Wandlung. Ziel des Expressionismus ist die Befreiung des Menschen, was durch die spannungsreiche Verbindung von Politik, Ethik und Ästhetik erreicht werden soll. Das Seminar behandelt die literarischen Formen, bei denen die Autoren den höchsten Innovationsgrad erreichten: teils von Malern (Wassily Kandinsky, Oskar Kokoschka) verfasste Dramolette, aber auch Grotesken und erstaunlicherweise – Märchen.

LITERATUR
•  Hamann, Richard & Hermand, Jost: Expressionismus, Frankfurt am  Main 1977

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