Über zwei Jahrtausende im Bann der Kunstgeschichte:Die Rückkehr... (Vorlesung/Vortragsreihe Kunst)
Über zwei Jahrtausende im Bann der Kunstgeschichte: Die Rückkehr der alten Meister in der Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts - Aufzeichnung aus dem WS 20/21
Diese Vortragsreihe fand im Wintersemester 20/21 statt. Die Vorträge wurden aufgezeichnet und stehen auch im aktuellen Semester nach Einschreibung in den Kurs zur Verfügung.
In dieser Vortragsreihe wird der Frage nach dem Rückbezug der Moderne
auf die alten Meister der Bild- und Baukunst weiter nachgegangen. Wird
die Antike schon in der Neuzeit zum Fundament eines neuen Selbst- und
Weltverständnisses, so gilt sie von hier an immer wieder als
entscheidender Anker – auch und nicht zuletzt in
der Moderne –,
die doch vermeintlich mit allem zuvor Dagewesenem gebrochen hat. Die
Bildproduktion des 19. und 20. Jahrhunderts vergewissert sich
notwendigerweise in ihrer Bildgeschichte – befragt sie, modifiziert
sie und kommentiert sie. Dabei bleibt es nicht aus, dass es zu
Umwertungen kommt. Botticelli etwa wird aus dem Schatten Raffaels
befreit. Die Götterwelt wird profanisiert und in die Alltagswelt
geholt. Mythen werden neu gedeutet. Und mit den großen Modernen der
alten Meister wird Zwiesprache gehalten. Es entstehen spannende und
sehr verschiedene Aspekte des Rückbezuges oder des Fortschreibens der
Geschichte, die in fünf Vorträgen
vorgestellt werden.
Die Vorträge sind im Ordner Materialien\Vortragsaufzeichnungen abrufbar.
Die Antike in der modernen Architektur Jan Maruhn
Mythos, Eros, Realismus –
der Bedeutungswandel des
Frauenaktes
von Giorgione bis Helmut Newton
Johannes Knech
Sandro Botticellis Werk als Nährboden für die
Moderne Thomas R. Hoffmann
Picasso und die Ovid-Illustrationen des 17. Jahrhunderts Dr. Matthias Vollmer
Manet und Picasso oder: „Ich muss Maître Velazquez um Rat fragen“ Kolja Kohlhoff