Vom Proletariat zum Prekariat
Vom Proletariat zum Prekariat
LEITUNG: Dr. Johanna Scherb, Dr. Viola Hildebrand-Schat
TERMIN: Di 10:00–12:00 Uhr
RAUM: NM 102, Campus Bockenheim
VERANSTALTUNGSFORM: Seminar, Präsenzveranstaltung
Ist es wichtig, zu wissen, ob es sich um einen Dieb oder einen psychisch kranken Menschen handelt, der vor die Linse einer Kamera gerät oder auf einer Leinwand in Erscheinung tritt? Nein: denn Armut
und Ausgeschlossenheit trifft sie alle. Ja: denn die Mechanismen der gesellschaftlichen Ausgrenzung, aber auch der möglichen Rehabilitierung unterscheiden sich gewaltig und mit ihnen die daraus erwachsenden Hoffnungen auf soziale und – künstlerische – Würdigung. Bettler und Obdachlose, psychisch Kranke und Straffällige, Straßenkinder und Migranten stehen deshalb in unserem Seminar nebeneinander. Wir lernen dadurch unterschiedliche Strategien der Exklusion sowie der Inklusion kennen. Wie aber die Medien und Künste sich in diesem sozialen Prozess platzieren, ist unser Hauptthema.
LITERATUR
• Uerlings, Herbert: Armut. Perspektiven in Kunst und Gesellschaft, Darmstadt 2011