Archäologie, Landeskunde und Geschichte der biblischen Welt von der Bronzezeit bis in die Antike

Titelbild des Kurses
Wintersemester 2025 / 2026 Archäologie, Landeskunde und Geschichte der biblischen Welt von der Bronzezeit bis in die Antike

In der südlichen Levante, jenem Teil der östlichen Mittelmeerküste, der durch das Mittelmeer im Westen, den Negev und die Sinaihalbinsel im Süden, die Arabische Wüste im Osten und die Massive des Libanon- und Antilibanongebirges im Norden begrenzt wird, überschneiden sich die Interessen der exegetischen Bibelwissenschaften und der Vorderasiatischen Archäologie in besonderer Weise. Für die Exegese ist dies der Raum, in dem die Mehrzahl der biblischen Geschichten verortet ist und in dem die Mehrzahl der biblischen Texte geschrieben wurde, das Land der Bibel. Für die Vorderasiatische Archäologie ist die südliche Levante hingegen vor allem deshalb interessant, da sie den natürlichen Konnex zwischen den Kulturen des mesopotamischen, syrischen und kleinasiatischen Raums einerseits und derjenigen Ägyptens andererseits bildete und als „Durchgangsland“ ebenso am Austausch wie an den Auseinandersetzungen der benachbarten Großreiche in unterschiedlichem Maße partizipierte. Zudem ist dieser Raum der archäologisch besterforschte des gesamten Vorderen Orients. In diesem Kooperationsseminar werden wir den Raum der südlichen Levante im Zeitraum vom Niedergang der spätbronzezeitlichen Stadtkulturen Kanaans bis in die römische Zeit archäologisch, landeskundlich und historisch durchschreiten. Ein deutlicher Schwerpunkt wird dabei auf den transjordanischen Gebieten und Stätten liegen, die sich im Gebiet des heutigen Staats Jordanien befinden, liegen. Auf diese Weise bereitet das Seminar eine für das Frühjahr 2026 geplante Exkursion nach Jordanien vor.

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