Spielarten der Freiheit und ihre Repräsentation
Spielarten der Freiheit und ihre Repräsentation in Literatur, Bühnenwerk und Film
LEITUNG: Dr. Claudia Alsleben-Baumann
TERMIN: Do 12:00–14:00 Uhr
VERANSTALTUNGSFORM: Seminar, Onlineveranstaltung
Als Bestandteil der menschlichen Kultur- und Ideengeschichte, somit der kollektiven Identität, birgt der Freiheitswunsch ein enormes Potential für Aufbrüche in Gesellschaft und Staat. Bedeutendste Autoren widmeten sich dem Sujet: Gedankenfreiheit fordert Schillers Marquis Posa vom spanischen König, „Freiheit, Freiheit“ erklingt es im Wilhelm Tell. Gefangen stirbt Goethes Götz mit ebendiesen letzten Worten. Das Seminar beleuchtet diverse Freiheitskonzeptionen der deutschsprachigen Literatur, näherhin werden Thesen der wissenschaftlichen Diskurslandschaft anhand ausgewählter Werke sowie ihrer intertextuellen und medialen Adaptionen geprüft. Ob erkämpft, erlernt oder erloschen: Die Frage nach (un-)beschränkter Inszenierung und Rezeption rückt gleichfalls in den Blick.
LITERATUR
• Take-Walter, Viktoria: Eid und Bund. Geschichtsinszenierung in Schillers Dramen, Heidelberg 2024