Schauspieltheorien vom Barock bis zum postdramatischen Theater
Schauspieltheorien vom Barock bis zum postdramatischen Theater
LEITUNG: Astrid Hennies
TERMIN: Di 14:00–16:00 Uhr
RAUM: H4 Campus Bockenheim
VERANSTALTUNGSFORM: Vorlesung, Präsenzveranstaltung
Ist Schauspielen nur die Kunst der Nachahmung von Leben? Gibt es gesellschaftliche und ästhetische Regeln, die vorgeschrieben sind? Die Art und Weise, wie ein Stück aufgeführt wird, ist an jeweilige Konventionen gebunden und zeigt exemplarisch die jeweiligen Zeitströmungen. Erst ab dem 18. Jahrhundert wird Theater zum Leitmedium und es entwickeln sich Schauspieltheorien. Godsched und Lessing entwickeln sie für das deutsche Theater. Sie fordern größtmögliche Lebensrealität. Das Bild des Schauspielers als möglichst echte Verkörperung des Textes wandelt sich im 20. Jahrhundert. Klischeedurchbrechung, Irritationen des Publikums werden zu Mitteln des Theaters und mit Theorien erklärt.
LITERATUR
• Höfele, Andreas: Drama und Theater, Forum Modernes Theater 6, 1991