Religiöse Minderheiten in Indien
Religiöse Minderheiten in Indien
LEITUNG: Adelheid Herrmann-Pfandt
TERMIN: Mi 16:00–18:00 Uhr
RAUM: H III Campus Bockenheim
VERANSTALTUNGSFORM: Vorlesung, Präsenzveranstaltung
Die Religionswelt Indiens hat religiös mehr zu bieten als Hinduismus und Islam. Es lohnt sich, auch die kleinen Religionen einmal näher zu betrachten, darunter die Religionen der vordravidischen Ureinwohner (Adivasis), der im 1. Jahrtausend v. Chr. zugewanderten Juden, des im 5./4. Jahrhundert v. Chr. gestifteten Jinismus, des ab dem 3. Jahrhundert n. Chr. eingesickerten Christentums, die Religion der Zarathustra-Anhänger (Parsen) ab dem 8. Jahrhundert n.Chr. und der hindu-islamischen Mischreligion der Sikhs (ab dem 15. Jahrhundert n. Chr.). Ein für Indien typisches, weitgehend friedliches Miteinander hat allen religiösen Minderheiten eine zumeist ungehinderte Entwicklung ermöglicht, die uns heute in ihrer Vielfältigkeit fasziniert.
LITERATUR
• von Fürer-Haimendorf, Christoph: Die Religionen der Primitivvölker. In: Die Religionen Indiens, Stuttgart 1964, S. 243-291
• von Glasenapp, Helmuth: Der Jainismus, 2. Aufl., Hildesheim 1984
• Stukenberg, Marla: Die Sikhs, München 1995