Auf der Suche nach der neuen Heimat: Künstler und Künstlerinnen im Exil
Auf der Suche nach der neuen Heimat: Künstler und Künstlerinnen im Exil
KONZEPTION UND GESTALTUNG: Felicitas Wlodyga
UHRZEIT: Mi 17:00–19:00 Uhr, 7 Termine ab 20.05.
VERANSTALTUNGSFORM: Seminar, Onlineveranstaltung
Im Exil stehen Künstlerinnen und Künstler einem Neuanfang gegenüber. Die Herausforderung, in einem fremden Land, oft in einer fremden Sprache und in einer neuen Kultur Fuß zu fassen, beherrscht sie. Erleichterung mischt sich mit dem Schmerz des Verlustes und der Ungewissheit der Zukunft. Ist es ein Exil für immer oder auf Zeit? Der Weg fort aus der Heimat verändert immer auch das künstlerische Werk, in das die Einflüsse des Exillands, eine andere Landschaft und vor allem die eigene Verfasstheit einwirken. Die Reihe stellt sieben Positionen zur Bedeutung unterschiedlicher Exile und deren Einfluss auf Leben und Werk ausgewählter Künstler vor. Der Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen der nationalsozialistischen Diktatur. Darüber hinaus bietet sich Gelegenheit, zwei ungewöhnliche Künstlerinnen kennenzulernen: die US-afroamerikanische Bildhauerin des Klassizismus Edmonia Lewis, und Parastou Forouhar (* 1962 in Teheran), eine Konzept-Künstlerin, die sich gegen das Mullah-Regime in Iran wendet.
TERMIN VORTRAGSTHEMA LEITUNG
20.05.2026 Von Boston nach Rom – Edmonia Lewis und ihre Skulpturen Dr. Petra Schmied-Hartmann
27.05.2026 Zuflucht am Bosporus: Bruno Taut in der Türkei (1936-1938) Jan Maruhn
03.06.2026 Otto Dix – inneres Exil Dr. Matthias Vollmer
10.06.2026 Russische Exilanten in Paris und Berlin Prof. Dr. Viola Hildebrand-Schat
17.06.2026 Berliner Kinder, englische Künstler:Lucien Freud und Frank Auerbach Kolja Kohlhoff
24.06.2026 Das Black Mountain College als Wirkungsstätte deutscher Exilanten nach 1933 Dr. Johanna Scherb
01.07.2026 Zwischen Schönheit und Schrecken: die iranische Künstlerin Parastou Forouhar Kolja Kohlhof