Gesicht einer Epoche: Die Táng-Dynastie: Weltoffenheit und Schöpferkraft 618-907
Gesicht einer Epoche: Die Táng-Dynastie: Weltoffenheit und Schöpferkraft 618-907
LEITUNG: Rainald
TERMIN: Fr 10:00–12:00 Uhr
VERANSTALTUNGSFORM: Onlinevorlesung, Onlineveranstaltung
Die Táng-Dynastie gilt bei vielen Menschen Chinas als die größte Zeit in der langen Kulturgeschichte ihres Landes. Das Reich unterhielt gute Beziehungen mit dem vorislamischen Persien und mit Indien. Viele Elemente der westlichen Nachbarn wurden aufgenommen und in die chinesische Kultur integriert, u. a. verstärkt buddhistisches Denken, Musikstile Zentralasiens und Dekore westlicher Kunst. Die klassische Lyrik erreichte ihren Gipfel, der Buchdruck entfaltete sich und die Kunst des Erzählens begann ihre Entwicklung.
LITERATUR
• Franke, Herbert & Trauzettel, Rolf: Das chinesische Kaiserreich, Frankfurt 1986, S. 149-186
• Tatlow, Antony: Brechts chinesische Gedichte, Frankfurt 1973
• Debon, Günther: Li Tai-Bo, Stuttgart 2009