Schopenhauer und die Kunst, Recht zu behalten

Sommersemester 2026 Schopenhauer und die Kunst, Recht zu behalten

Schopenhauer und die Kunst, Recht zu behalten

LEITUNG: Thomas Regehly
TERMIN: Di 10:00–12:00 Uhr
RAUM: HZ 10 Campus Westend
VERANSTALTUNGSFORM: Vorlesung, Präsenzveranstaltung

Schopenhauer hat um 1830 unter dem Titel „Eristische Dialektik“ 38 Kunstgriffe ausformuliert, die als „Kunst, Recht zu behalten“, sehr populär geworden sind. Sein Ziel war die Aufdeckung der verschiedenen semantischen Strategien, die in der Argumentation verfolgt werden. Da aber der Wille bei diesem Verhalten die Hauptrolle spielt und es in der Regel nicht um die Wahrheit geht, hat er sie nicht veröffentlicht. Sie stellen seine Art der Sprachanalyse dar, die aktuell geblieben ist, wie an Beispielen gezeigt werden soll. Diese „egoistischen“ Strategien sind ein wichtiges Moment der Kunst, unglücklich zu sein. Der Titel verweist aber implizit auf eine ganz andere Kunst: die hermeneutische Kunst, das Recht des Anderen zu behalten.

LITERATUR
•  Schopenhauer, Arthur: Die Kunst, Recht zu behalten in 38 Kunstgriffen dargestellt, Zürich 1983

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