Ethik nach Auschwitz
Ethik nach Auschwitz
LEITUNG: Gunzelin Schmid Noerr
TERMIN: Do 10:00–12:00 Uhr
RAUM: SH 0.104 Campus Westend Neuer Raum: IG 0.254
VERANSTALTUNGSFORM: Seminar, Präsenzveranstaltung
Das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz wurde mit den entsprechenden Frankfurter Prozessen der 1960er Jahre und allgemein seit den 1970er Jahren zum Symbol für einen „Zivilisationsbruch“. Doch schon sehr viel früher haben Philosophen wie Theodor W. Adorno, Hannah Arendt, Günter Anders, dann auch Jean Améry die universelle Bedeutung von „Auschwitz“ zur Sprache gebracht. Nicht zuletzt die Ethik als philosophische Theorie der Moral wurde dadurch vor neue grundlegende Herausforderungen gestellt, die sowohl individuelle als auch soziale Orientierungen betreffen. Im Seminar soll diesen Fragen anhand einiger signifikanter Textausschnitte von Adorno, Anders und Améry nachgegangen werden. Die Texte werden zu Beginn der Veranstaltung bekanntgegeben.